Humanitäre Soforthilfe / Langzeitprojekte

Jeder Mensch ist ein wertvolles Geschöpf Gottes, geschaffen als ein Wesen mit Körper, Seele und Geist. Deshalb hat die im Evangelium verankerte Missionsarbeit sein ganzheitliches Wohlergehen im Auge. Die Verbreitung der hoffnungsvermittelnden Botschaft der Liebe Gottes geht immer Hand in Hand mit einem Engagement zur Lösung sozialer Probleme.

Humanitäre Soforthilfe

Als Teil der Schweizerischen Pfingstmission engagiert sich die Pfimi Frutigen in der humanitären Soforthilfe in Krisengebieten. Dies geschieht über „Convoy of Hope Europe“, eine internationale Nonprofit-Organisation mit einem globalen Netzwerk von Partnern.

Langzeitprojekte

Direkt verbunden sind wir mit Projekten in den Krisengebieten und unter Flüchtlingen im Nahen Osten. Weiter unterstützen wir zwei Familien: Eine ist nach Peru gezogen ist und engagiert sich in einem Projekt, das die Ausbildung von einheimischen Pastoren fördert und den indigenen Bauern hilft, ihren Ernteertrag zu steigern; die andere ist mit der Stiftung Helimission, einem internationalen Helikopter-Hilfswerk, in Madagaskar.

Über die Schweizerische Pfingstmission sind wir verbunden mit Projekten in Albanien, Italien, Greater Mekong Subregion, Lesotho, Republik Zentralafrika (RCA) und Slowenien.

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Unsere Missionare

Zinggs

Wir sind eine fünfköpfige Familie aus Frutigen, welche als Missionare der Missionsorganisation indicamino (www.indicamino.org) in Peru arbeitet. Etwa 20 Kilometer ausserhalb der tropischen Urwaldstadt Pucallpa leben und arbeiten wir auf der Missionsstation Misión Suiza in Cashibo. Der Hauptfokus unserer Arbeit gilt der theologischen Ausbildung indigener Leiter. Indigene Studenten aus dem ganzen Land absolvieren auf unserem Missionsgelände eine 4-jährige theologische Ausbildung, um ihren Glauben zu vertiefen und sich auf ihre zukünftigen Aufgaben als Pastoren oder Leiter in den kleinen Indianergemeinschaften vorzubereiten. Unser Ziel ist es, dass die Absolventen zu Multiplikatoren in ihren eigenen Stämmen werden dürfen. Parallel zum Bibelkurs werden praktische Kurse in den verschiedensten Bereichen angeboten, um die Studenten und Studentenfrauen auch für ihren praktischen Alltag zu schulen. Sei dies in Mechanik, Schreinerei, Kochen, Hygiene, Stricken, Kindererziehung, Kommunikation und Sexualität, Erste Hilfe, Kleintierzucht, u.v.a. Die Hilfe zur Selbsthilfe steht dabei im Vordergrund. Neben der Ausbildung auf dem Missionsgelände werden die verschiedensten indigenen Ethnien Perus auf unseren Stammesreisen besucht, um die Christen vor Ort – in ihrer eigenen kulturellen Umgebung – ermutigen, unterstützen und sie durch kurze Kurse zu biblischen oder praktischen Alltagsthemen schulen zu können.

Dank und Anliegen

    Gebetsanliegen Familie Zingg

    • Dank: Für ein tolles Abschlussfest des Bibeklurses 2018 mit über 250 Teilnehmer.
    • Dank: Für einen würdigen Abschlussgottesdienst zum Bibelschulende der Männer mit ergreiffenden Zeugnissen.
    • Dank: Für Männer und Frauen, die nach diesen 4 Monaten des Studiums verändert zurück in ihre Dörfer reisen.
    • Bitte: Dass die Studenten ihre in den Stämmen zurückgelassenen Kinder, Häuser und Äcker in guter Verfassung vorfinden. 
    • Dank: Dass wir als Familie gut und zügig vorankamen mit packen und Haus räumen und wir beinahe bereit sind für die Rückreise in die Schweiz.
    • Bitte: Um Bewahrung und Gesundheit während der langen Reise von Pucallpa nach Zürich vom 16. - 17. Juli. 

Eindrücke

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    Abschluss des Bibelkurses der Männer. Mit ihrem Zertifikat präsentieren sich die gestandenen Indianerpastoren, welche bei uns eine 4-monatige Weiterbildung machten.

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    Abschluss des Bibelkurses der Männer. Indigen-Modern: Mit Hemd, traditioneller Krawatte, Federnschmuck und Natel in der Brusttasche.

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    Abschluss des Bibelkurses der Männer. Auch die Indianerfrauen (auf dem Bild: Shipibo-Frau) haben sich festlich herausgeputzt.

pps

Wir sind eine fünfköpfige Familie aus dem Berner Oberland, im Einsatz mit der Heilmission (www.helimission.org). Wir leben in Antananarivo, der Hauptstadt Madagaskars. Nick arbeitet als Helikopterpilot und -mechaniker.  Als Mechaniker kümmert er sich um alle technischen Belangen der vor Ort stationierten Maschinen. Dazu gehören Helikopterwartungen, Kontrollen und Reparaturen sowie die Koordination des eigenen Wartungsbetriebes. Nebst seinen Aufgaben als Mechaniker fliegt er als Berufspilot Einsätze in schwer zugängliche Gebiete (Buschdörfer). Ziel und Zweck der Helimission ist die Hilfeleistung an Menschen in abgelegenen, schwer zugänglichen Gebieten und zwar im sozialen, medizinischen und geistlichen Bereich. Katja ist in erster Linie dafür verantwortlich, dass sich Nick auf seinen Dienst in der Helimission konzentrieren kann. Sie kümmert sich insbesondere um die Schulbildung der Kinder, den Haushalt und alle Belangen der Familie.

Dank und Anliegen

    • Anliegen: Gute Vorbereitungen und Reise in den Schweizer Heimaturlaub 
    • Anliegen: gute Gesundheit der Familie. 
    • Dankbar:  Dass Lias keine Infektion mehr hat. Die Situation mit den Zähnen hat sich zum Glück jetzt beruhigt und wird in der Schweiz erneut kontrolliert.
    • Dankbar: Für die gelungenen, gesegneten und guten Flugprogramme, die Nick fliegen durfte.

Eindrücke

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    In einem Buschdorf im Südwesten Madagaskars. Die Kinder helfen mit beim Holzsammeln, um nachts ein wärmendes Feuer zu machen 

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    Dr. Jacob beim Predigen. Buschdorf im südwesten Madagaskars

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    Unsere Kinder mit Olivia, unserem Kindermädchen.