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20. September 2020 / Luk 19,11-27

Persönliche Gottesdienst-Vertiefung

Bibeltexte

Bewege nochmals die Bibeltexte, die im Zentrum der Predigt standen. Lies sie betend und hören. Erwarte, dass Jesus durch sein Wort zu dir persönlich spricht und dass du durch die Begegnung mit ihm und seinem Wort Hoffnung, Orientierung, Ausrüstung und Sendung erfährst.  

Luk 19,11-27: „11 Die Menge hörte Jesus zu. Und er erzählte ihnen ein Gleichnis; denn da er nahe bei Jerusalem war, glaubten sie, dass das Reich Gottes nun anbrechen würde. 12 Er sagte: »Ein vornehmer Mann wurde in ein fernes Land gerufen, um dort zum König gekrönt zu werden. Danach wollte er wieder zurückkehren. 13 Vor seiner Abreise rief er zehn Diener zu sich und gab ihnen zehn Pfund Silber[1], mit denen sie in seiner Abwesenheit handeln sollten. 14 Aber sein Volk hasste ihn und sandte ihm eine Abordnung nach, um ihm sagen zu lassen, dass sie ihn nicht zum König haben wollten. 15 Als er zurückkam, ließ der König die Diener kommen, denen er das Geld gegeben hatte. Er wollte erfahren, was sie mit dem Geld angefangen und welche Erträge sie erzielt hatten. 16 Der erste Diener berichtete: `Herr, ich habe die ursprüngliche Summe verzehnfacht!´ 17 `Gut gemacht´, rief der König. `Du bist ein vertrauenswürdiger Diener. Du warst mit dem wenigen treu, das ich dir anvertraut habe; deshalb werde ich dich zur Belohnung als Statthalter über zehn Städte setzen.´ 18 Der nächste Diener meldete: `Herr, ich habe das Fünffache des ursprünglichen Betrags erwirtschaftet.´ 19 `Gut gemacht´, sagte der König. `Du kannst Statthalter über fünf Städte sein.´ 20 Der dritte Diener aber übergab ihm nur die ursprüngliche Summe und erklärte: `Ich habe es versteckt und sicher aufbewahrt. 21 Ich hatte Angst, weil du ein so strenger Mann bist; du nimmst, was dir nicht gehört, und erntest, was du nicht gesät hast.´ 22 `Du schlechter Diener!´, fuhr der König ihn an. `Streng soll ich sein? Wenn du mich so gut kanntest und wusstest, wie streng ich bin, 23 warum hast du das Geld dann nicht auf eine Bank gebracht, damit ich wenigstens Zinsen erhalten hätte?´ 24 Darauf wandte der König sich an die Umstehenden und befahl: `Nehmt diesem Diener das Geld ab und gebt es dem, der seinen Anteil verzehnfacht hat.´ 25 `Aber, Herr´, wandten sie ein, `dieser Diener hat doch schon genug!´ 26 `Ja´, entgegnete der König, `aber denen, die ihren Anteil gut nutzen, wird noch mehr gegeben werden. Denen jedoch, die nicht treu damit umgehen, wird auch das wenige, das sie haben, noch genommen werden. 27 Und nun zu meinen Widersachern, die mich nicht zum König haben wollten – führt sie herein und tötet sie vor meinen Auge´«

Weitere Bibelstellen

„Daher haben wir auch nur ein Ziel: so zu leben, dass er Freude an uns hat – ganz gleich, ob wir ´schon bei ihm` zu Hause oder ´noch hier` in der Fremde sind. Denn wir alle müssen einmal vor dem Richterstuhl von Christus erscheinen, wo alles offengelegt wird, und dann wird jeder den Lohn für das erhalten, was er während seines Lebens in diesem Körper getan hat, ob es nun gut war oder böse. Wir wissen also, wie wichtig es ist, in Ehrfurcht vor dem Herrn zu leben, vor dem wir einmal Rechenschaft ablegen müssen.“ (2 Kor. 5,9–11)

„Er öffne euch die Augen des Herzens, damit ihr erkennt, was für eine Hoffnung Gott euch gegeben hat, als er euch berief, was für ein reiches und wunderbares Erbe er für die bereithält, die zu seinem heiligen Volk gehören.“ (Eph. 1,18)

„Denn die Gaben, die Gott uns in seiner Gnade geschenkt hat, sind verschieden. Wenn jemand die Gabe des prophetischen Redens hat, ist es seine Aufgabe, sie in Übereinstimmung mit dem Glauben zu gebrauchen.Wenn jemand die Gabe hat, einen praktischen Dienst auszuüben, soll er diese Gabe einsetzen. Wenn jemand die Gabe des Lehrens hat, ist es seine Aufgabe zu lehren. Wenn jemand die Gabe der Seelsorge hat, soll er anderen seelsorgerlich helfen. Wer andere materiell unterstützt, soll es uneigennützig tun. Wer für andere Verantwortung trägt, soll es nicht an der nötigen Hingabe fehlen lassen. Wer sich um die kümmert, die in Not sind, soll es mit fröhlichem Herzen tun.“ (Röm. 12,6–8)

Halte Gedanken und Impulse fest, die du empfangen hast, um sie in der Kleingruppe mit anderen zu teilen!

 

Meine Umsetzung

Lies nochmals die Kernaussagen der Predigt und gehe ins Gebet. Sag Jesus, was dich bei diesen Aussagen ermutigt, beschäftigt oder herausfordert. Lass zu, dass Jesus in dein Leben hineinspricht und dich zu konkreten Schritten auffordert.

1. Lebe im Bewusstsein, dass Jesus Rechenschaft von dir fordern wird, wenn er als König wiederkommt

2. Diene mit dem Selbstverständnis eines Teilhabers

3. Als Teilhaber will ich freudig einsetzen, was Jesus mir an Gaben anvertraut

Meine Antwort

Danke Jesus für sein Reden und gib ihm Antwort. Erwarte und lass zu, dass er dir dient, dich ermutigt und ausrüstet, seine Impulse auch umzusetzen.

Danke, dass Jesus dich zum Teilhaber an seinem Reich gemacht hast. 

Bekenne, wo du dich aus einer „Arbeitermentalität“ heraus, gegen deine Berufung zur Hingabe gesträubt und so auch Gaben nicht eingesetzt oder verkümmern lassen hast. 

Bitte, dass Jesus dich immer wieder neu zur Hingabe freisetzt und dir hilft, die anvertrauten Gaben  für sein Reich einzusetzen. 

 

Oder bete mit den Worten aus Heb 13,21: „Gott möge euch die Kraft geben, all das Gute zu tun, das nach seinem Willen durch euch geschehen soll. Durch Jesus Christus möge er in unserem Leben das bewirken, woran er Freude hat. Ihm gebührt die Ehre für immer und ewig. Amen.“ 

 

Bete nicht nur für dich, sondern auch für deine Glaubensgeschwister in der Kleingruppe und der Gemeinde.

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