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19. September 2021

Durchhalten im Vertrauen auf Gott

Persönliche Gottesdienst-Vertiefung

Bibeltexte

Bewege nochmals die Bibeltexte, die im Zentrum der Predigt standen. Lies sie betend und hörend. Erwarte, dass Jesus durch sein Wort zu dir persönlich spricht und dass du durch die Begegnung mit ihm und seinem Wort Hoffnung, Orientierung, Ausrüstung und Sendung erfährst.  

Römer 5,3f: «Durch Leiden lernen wir Geduld, durch Geduld kommt es zur Bewährung und durch Bewährung festigt sich die Hoffnung.»

Psalm 1,1-3 «Glücklich ist, (…) wer Freude hat am Gesetz des Herrn und darüber nachdenkt, Tag und Nacht. Er ist wie ein Baum, der nah am Wasser gepflanzt ist, der Frucht trägt Jahr für Jahr und dessen Blätter nie verwelken

Psalm 139,23: «Erforsche mich, Gott, und erkenne, was in meinem Herzen vor sich geht; prüfe mich und erkenne meine Gedanken!»

Galater 6,2: «Helft euch gegenseitig, eure Lasten zu tragen!»

Halte Gedanken und Impulse fest, die du empfangen hast, um sie in der Kleingruppe mit anderen zu teilen!

Meine Umsetzung

Lies nochmals die Kernaussagen der Predigt und gehe ins Gebet. Sag Jesus, was dich bei diesen Aussagen ermutigt, beschäftigt oder herausfordert. Lass zu, dass Jesus in dein Leben hineinspricht und dich zu konkreten Schritten auffordert.

Drei Prinzipien aus der gelebten Praxis
Wenn du in den Herausforderungen deines Lebens durchhalten und Gott trotzdem (!) – wie auch immer du dieses Wort „trotzdem“ in deinem Leben ganz persönlich füllst – wenn du trotzdem durchhalten und Gott vertrauen willst, dann solltest du:

  1. Deine Hausaufgaben machen, indem du Gottes Charakter und Wesen kennenlernst und dich in seinem Wort verankerst.
  2. Dein Gebetsleben aktiv nutzen, um immer wieder eine göttliche Perspektive für deine Umstände zu gewinnen.
  3. Dich anderen gegenüber öffnen, damit du in deiner Not nicht alleine durchhalten musst – sondern dich halten lassen darfst.

Meine Antwort

Danke Jesus für sein Reden und gib ihm Antwort. Erwarte und lass zu, dass er dir dient, dich ermutigt und ausrüstet, seine Impulse auch umzusetzen.

Danke Gott dafür, dass er dir in seinem Wort so viel über seinen Charakter, seine Liebe zu dir und seine beständige Nähe offenbart.

Danke Gott für deine Glaubensgeschwister, welche dir helfen, deine eigene Last zu tragen und dir treu zur Seite stehen.

Bekenne Gott, wo du in deinem Gebetsleben „Frömmigkeit“ über die „Ehrlichkeit“ gestellt hast.

Bekenne Gott deinen Stolz, der dich daran hindert, deine Nöte und Herausforderungen mit anderen Menschen zu teilen und Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Bitte Gott darum, dass sich deine geistlichen Wurzeln in seinem Wort immer wie mehr verankern, dein Vertrauen in ihn wachsen und du ein Mensch sein darfst, der nicht zu stolz ist, seine Lasten durch andere mittragen zu lassen und gleichzeitig auch ein Mensch bist, der andere in ihren Herausforderungen mitträgt.