«Frischer Wind für meine Jesus-Beziehung (5) durch Zeiten des Fastens»

Bibeltext

„Da trat der Versucher an ihn heran und sagte: »Wenn du Gottes Sohn bist, dann befiehl, dass diese Steine hier zu Brot werden!«Aber Jesus gab ihm zur Antwort: »Es heißt in der Schrift: ›Der Mensch lebt nicht nur von Brot, sondern von jedem Wort, das aus Gottes Mund kommt.‹«“ (Matt 4,3–4)

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Aussagen / Fragen

1.  Sehnsucht nach Gottes Gegenwart

  • Der Mensch lebst nicht von Brot allein, sondern ich und du – wir sind komplett abhängig von Gott: wir leben von jedem Wort aus Gottes Mund!
    • Fasten = ich mache mir diese Abhängigkeit bewusst.
    • Indem ich das Brot weglasse, von dem ich vermeidlich lebe > erfahre ich, was es bedeutet, wenn ich verpasse, was aus Gottes Mund kommt!
    • Ich erfahre Abhängigkeit, Verlangen, Mangel – wir kommen später darauf zurück – und gewinne Sehnsucht nach Gottes Gegenwart, Sehnsucht nach jedem einzelnen Wort aus seinem Mund.

2.  Prüfe zunächst deine Motive

  • Beim Fasten geht es aber nicht darum, Gott zu beeindrucken oder Gott meine Ernsthaftigkeit zu beweisen oder meine Leidensbereitschaft… es geht überhaupt nicht darum, Gott zu bewegen. Es geht um die Bewegung MEINES Herzens!

3.  Suche Gott im Erfahren deiner Bedürftigkeit

  • Mangel – Abhängigkeit – Verlangen > drei Erfahrungen, die wir machen, wenn das Brot fehlt. Beim Fasten geht es vor allem darum, diese Erfahrungen auf unser geistliches Leben zu übertragen.
    • Wenn du fastest, stelle dich ganz bewusst dem körperlichen Mangel und je stärker du ihn wahrnimmst, desto bewusster danke Gott für seine Versorgung deines inneren Menschen!
    • Wenn du fastest, nimm deine Abhängigkeit ganz bewusst wahr und nimm dieses Erfahrung zum Anlass, Gott und seine Kraft Raum zu geben.
    • Wenn du fastest, nimm dein Verlangen ganz bewusst wahr und nimm dieses Verlagen als Vorbild, um mit demselben Verlagen Jesus zu suchen und dich ihm hinzugeben!

4.  Praktische Hinweise zum Fasten

  • Eine Fastenzeit muss man planen und absprechen, denn andere sind mitbetroffen
  • Am Abend beginnen (einfach eine Mahlzeit auslassen > eher schwierig).
  • Zeiten mit Gott planen > z.B. bibl. Buch vornehmen
  • Zeiten mit Gott bewusst begehen > Tagebuch
  • Sich nicht zu viel vornehmen (mit 1-2 Tagen beginnen)
  • Immer wieder Haltung u. Motive prüfen (auch auf Gesundheit achten, zu eigenen Grenzen stehen).
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